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Die Wirkung experimentell induzierter Aggression auf Gehirn und Verhalten. Eine fMRI-Studie zur Darstellung Täter- und Empathie-assoziierter Areale bei kriminellen Psychopathen; The effect of experimentally induced aggression in human brain and behaviour.A fMRI-study to investigate offender- and empathy-associated brain activity in criminal psychopaths

Sewing, Sven
Fonte: Universidade de Tubinga Publicador: Universidade de Tubinga
Tipo: Dissertação
Português
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Hintergrund: Exzessive und unangemessene Aggressivität im Rahmen von Gewalt-verbrechen und kriegerischen Auseinandersetzungen kann zum Teil auf neurobiologischer Ebene nachvollzogen werden. Besonders kriminelle Psychopathen zeichnen sich durch ein hohes Aggressionspotential und eine niedrige Hemmschwelle für derartige Gewaltdelikte aus. Bislang blieb es unversucht, bei diesem Probandenkreis innerhalb einer kernspin-tomographischen Untersuchung Aggression zu induzieren, um täter-, opfer- und empathie-assoziierte Gehirnareale zu identifizieren. Methode: Zur Aggressionsinduktion wurde ein kompetitives Reaktionszeitparadigma nach Giancola und Zeichner (1995) durchgeführt. Nach jedem gewonnenen Durchgang hatten die Probanden die Möglichkeit, einem Gegenspieler (instruierter Mitarbeiter) einen Strafreiz zu verabreichen. Filmsequenzen wurden eingespielt, um die Schmerzreaktion des Opfers zu visualisieren. In 42 von 80 Durchgängen verloren die Teilnehmer und mussten beobachten, wie der mutmaßliche Gegenspieler die Intensität der Bestrafung wählte. Psychometrische Variablen wurden erhoben, um Aspekte der Aggression und anderer psychopathischer Korrelate zu erfassen. fMRI-Daten während der gesamten Sequenz sollten der Identifi-zierung von Aktivierungsunterschieden in vorher definierten Gehirnarealen dienen. 8 Psycho-pathen (M = 40...